An der TU Dresden wird am 24., 25. und 26. November rund um die Themen Post- und Transhumanismus, Cyborgs und evolutionär verstandene Leiblichkeit des Menschen gearbeitet und diskutiert.

Die Möglichkeiten der modernen Technologie - in der Biomedizin, der Gentherapie, dem Neuroenhancement und den Neurowissenschaften wie auch der künstlichen Intelligenz und der Computerentwicklung - beschränken sich nicht auf Eingriffe in Natur und Umwelt, sondern transformieren auch den Menschen selbst wie auch das Bild, das er von sich besitzt. Die Problematik der Verbesserung des Menschen durch Züchtung, die Vorstellungen von Cyborgs, Androiden und Designermenschen, sowie die Positionen des Post- oder Transhumanismus und des Ökomodernismus sind Zeichen und Folgen dieses Umbruchs. Das Wochenendseminar soll den weltanschaulichen Kontext und philosophischen Hintergrund der Debatten aufzeigen, die entsprechenden Technologien vorstellen, und gewisse Extrapolationen in die Zukunft vor dem Hintergrund aktueller Veränderungen insbesondere im Bereich der Gentechnik und der künstlichen Intelligenz diskutieren und auf ihre ethische Relevanz hin prüfen.

Hier gibt es nähere Informationen zum Programm, den Zeiten und den Räumlichkeiten.